Sterbebegleitung

Hand in Hand

Du zählst, weil Du du bist.
Und Du wirst bist zum letzten
Augenblick Deines Lebens
eine Bedeutung haben.

(Cicely Sounders)

Sterbebegleitung: Da sein, wenn’s schwer wird

Unsere Ehrenamtlichen begleiten Schwerstkranke und Sterbende auf ihrem letzten Weg. Daheim, im Krankenhaus, im Seniorenheim oder auf der Palliativstation. Sie lesen vor und sie hören zu. Sie schaffen Raum für Gespräche und sie bieten Angehörigen stundenweise Entlastung. Dabei stehen stets der Betroffene sowie seine Angehörigen, ihre Wünsche und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt.

begleiten – stützen – trösten

Unsere Hilfsangebote stehen allen Menschen offen. Wir begleiten ehrenamtlich und unsere Dienste sind kostenfrei. Wir bieten Ihnen ein erstes Kontaktgespräch in gewohnter Umgebung an. Trauernden helfen wir, sich dem Leben wieder neu zu öffnen und mit dem Schmerz des Abschieds zu Recht zu kommen.

Unsere Hospizbegleiter und Hospizbegleiterinnen …

  • stehen für Gespräche zur Verfügung
  • hören gerne zu und fühlen sich in Situationen ein
  • können Schweigen und Stille aushalten
  • bei ihnen darf man Weinen, aber auch Lachen oder Scherzen
  • sie können auf andere Gedanken bringen und ablenken
  • halten die Hand und haben keine Angst vor Berührung
  • sind mit dem Thema „Sterben und Tod“ vertraut
  • vermitteln Ruhe, Geborgenheit und Sicherheit
  • finden die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz
  • sind diskret und unterliegen der Schweigepflicht
  • mit manchen können sie Singen, Bibel lesen und Beten
  • sie leisten Gesellschaft beim Fernsehen, beim Fotoalbum ansehen
  • mit ihnen darf man in Erinnerungen schwelgen
  • und auch die Ängste vor der Zukunft thematisieren
  • sie sind Begleiter beim Schachspielen oder bei Spaziergängen
  • sie lesen aus der Zeitung vor
  • oder sitzen einfach nur still neben dem Bett
  • gehen mit dem Betroffenen und seinen Angehörigen den letzten Weg
  • und bleiben (wenn gewünscht) bis zum letzten Augenblick
Der Tod ist der Horizont unseres Lebens, aber der Horizont ist nur das Ende unserer Sicht.
(Rudolph Nissen)