ROTH – Vergangene Woche gab es im Bundestag eine erste Debatte um die Legalisierung von organisierter Sterbehilfe und das Recht zur Beihilfe auf Selbsttötung.
Bei einem Pressegespräch in der Kreisklinik Roth kristallisierte sich heraus, dass eine rechtliche Klarstellung zu dieser Thematik schon wünschenswert ist, viel hilfreicher wäre für unheilbar Kranke aber eine Stärkung der ambulanten Versorgung, sprich: mehr Geld für Angehörige, Personal, Fortbildung und die Gesprächsleistung.

90 Prozent der Betroffenen ist es ein Anliegen, zu Hause zu sterben, die Quote liegt derzeit bei zehn Prozent. „Der Suizid ist eher eine Erscheinung bei psychischen Erkrankungen“, stellte Chefarzt Dr. Stephan Barthel fest.
Am Gespräch beteiligt außerdem Dr. Rüdiger Dietel, Mitglied der Ethikkommission, Stephan Wiesmüller, Leiter der Palliativstation, Therese Heim, 2. Vorsitzende des Hospiz-Vereins Roth-Hilpoltstein, und die ehrenamtliche Hospizbegleiterin Elisabeth Semmler.
„Ein- bis zweimal pro Jahr wenden sich Patienten … (Bitte hier Weiterlesen)