Herzliche Einladung zu einem Filmabend

Der Hospiz – Verein Hiloltstein – Roth e.V. lädt am Montag, den 13. Oktober 2014 um 19:30 Uhr zu einem Filmabend in das Bavaria Kino in Roth ein.
Gezeigt wird der preisgekrönter Film des deutschen Regisseurs Andreas Dresens „HALT AUF FREIER STRECKE“.
HALT AUF FREIER STRECKE ist eine extreme Geschichte aber er beschreibt eine Geschichte des Alltags. 

Wir würden uns freuen wenn Sie unserer Einladung folgen und im Anschluß an den Film mit uns über das Thema Leben – Sterben – Tod ins Gespräch kommen.

Die Handlung des Films: (Wikipedia)
Der 44-jährige Frank Lange wird mit seiner Krebsdiagnose konfrontiert: der entdeckte Hirntumor ist bösartig und nicht operabel, wie ihm sein Arzt im Krankenhaus mitteilt. Dem Familienvater, der mit Ehefrau Simone und den beiden Kindern Lilly und Mika in einem neuen Reihenhaus am Berliner Stadtrand lebt und einer geregelten Arbeit nachgeht, werden nur noch wenige Monate gegeben. Unterstützt vo n seiner Familie nutzt er sein iPhone, um täglich das Fortschreiten seiner Krankheit zu dokumentieren. Später wird er auch zu Hause betreut. Die Strahlen- und Chemotherapie laugen Frank aus. In Wahnvorstellungen sieht er seinen Hirntumor als Schauspieler und prahlenden Gesprächspartner bei Harald Schmidt auftreten.

Die beiden halbwüchsigen Kinder müssen mit den Symptomen der Krankheit ihres Vaters zurechtkommen und sind mit der Situation überfordert. Ehefrau Simone ringt ebenfalls um Fassung und Kraft. Der Tumor raubt Frank das Gedächtnis, dann die Orientierungsfähigkeit sowie die Kontrolle über wichtige Körperfunktionen. Aufgrund der Schmerzen ist er ständig auf Morphium angewiesen und unterliegt damit einhergehend auch einer PersönlichkeitsveränderungSchließlich verliert Frank sein Sprachvermögen und wird zum Pflegefall. Er stirbt zu Hause bei seiner Familie. Der Film endet mit den Worten der Tochter Lilly, die Turmspringen trainiert: „Ich muss zum Training.“ ….

Der Film kostet 6 Euro Eintritt.

Ihr Hospizteam


Pressestimmen:

»So faszinierend, dass man jedem nur wünschen kann, diesen
Film zu riskieren« ABENDZEITUNG

»Warum soll man sich diesen Film zumuten? ... Weil der Film
vielleicht doch etwas Tröstliches hat. Weil er mitunter dem Tod
schwarzhumorig die Stirn bietet ... Lasst uns nachsichtig mit
den Menschen sein. Das Glück ist so zerbrechlich«
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG

»Mit großer Aufrichtigkeit und Sensibilität«
FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Eine emotionale Wucht, wie man sie lange nicht im Kino
erlebt hat« SPIEGEL ONLINE