BEGLEITEN – STÜTZEN – TRÖSTEN

Liebe Freunde und Förderer des Hospizvereins,

wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und die gute Zusammenarbeit in den vergangenen zwölf Monaten.
Wir haben uns dieses Jahr einen neuen „Slogan“ gegeben, der die wesentlichen Aspekte unserer Arbeit wunderbar in nur drei Worten zusammenfasst: BEGLEITEN – STÜTZEN – TRÖSTEN
Diesen Inhalten fühlt sich der Hospizverein seit nun über 22 Jahren verpflichtet und er wird sich auch im kommenden Jahr wieder mit aller Hingabe dafür einsetzen.

Begleiten…. auf dem letzten Weg, beim Abschied nehmen, an der Seite der Menschen sein, das Unbegreifliche aushalten, Zeit habenStützen……. in schweren Zeiten, auf dem Weg des Abschieds, in der VerzweiflungTrösten…… in Zeiten der Trauer, der Ausweglosigkeit. Ein offenes Ohr haben, da sein.
Die Corona-Einschränkungen im vergangenen Jahr machten es uns oft schwer, so zu begleiten, zu stützen und zu trösten, wie wir es gerne getan hätten. Dennoch war viel möglich und wir sind dankbar, zumindest eingeschränkt weiterhin tätig gewesen sein zu dürfen.

Sei es im häuslichen Umfeld, in Alten- und Behinderten-Einrichtungen und fast durchgängig das ganze Jahr auf der Palliativstation der Kreisklinik.Zudem konnten wir in den Sommermonaten einige Male „Hospizbegleiter-Treffen“ abhalten (aufgeteilt in zwei Gruppen), vereinzelt Fortbildungen besuchen (zum Teil online) und die gewonnene Zeit in Projekte und in Belange der Öffentlichkeitsarbeit investieren.Im Herbst begannen wir optimistisch einen neuen Hospizbegleiter-Kurs mit elf TeilnehmerInnen – den wir hoffentlich bald im neuen Jahr wieder fortsetzen können.

Die Trauerarbeit in Form des Trauercafés und eines Trauertreffs, sowie einiger Einzelgespräche fanden im Sommer vorübergehend statt und müssen nun leider wieder ruhen. Dennoch planen wir, Ende Januar mit einer neuen Trauergruppe starten zu können und bitten Sie, das Angebot an interessierte Personen weiterzuleiten!

Auch einige Beratungsgespräche zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht fanden statt und telefonische Beratungen zum palliativen Angebot im Landkreis.Im November durften wir mit der evangelischen Gemeinde in Thalmässing einen intensiven und gut besuchten „Hospiz-Gottesdienst“ feiern.

Und unsere neuen Räume in der Norisstraße 28 werden immer schöner – wir freuen uns darauf, sie im neuen Jahr wieder mit viel Leben zu füllen! Einen herzlichen Dank an alle, die uns durch Spenden unterstützt haben und somit dazu beitragen, dass unsere Arbeit in gewohnter Weise fortgesetzt werden kann.Wir wünschen Ihnen – nach diesem ungewöhnlichen Jahr – ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und einen behüteten Übergang in das neue Jahr.

Agathe Meixner, 1. Vorsitzende
Dieter Steger, Hospizkoordinator