LANDKREIS ROTH – Seit Jahresbeginn versorgt das Team der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) Südfranken in den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Roth Personen, die an einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden. Seit gut 100 Tagen sind die Pflegekräfte und Ärzte zwischen dem Altmühlsee und Greding sowie zwischen Langenaltheim und Wendelstein unterwegs, um Personen am Ende ihres Lebensweges dort zu begleiten, wo sie sich am wohlsten fühlen – zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung. Wir wollten wissen, wie ein Arbeitstag aussieht, bei dem quasi der Tod stets mitfährt.

Er beginnt heute um 8 Uhr in der Station der SAPV am Nordring in Pleinfeld in einer unscheinbaren Doppelhaushälfte. Dort gibt es zwei Büros, eine Küche samt Aufenthaltsraum und ein Besprechungszimmer, in dem sich Pflegeleiterin Ulrike Haarmann, ihre Stellvertreterin Verena Böhm und Anja Gall zum Übergabegespräch treffen.
Alle drei sind Krankenpflegerinnen mit der Zusatzausbildung zur Palliative-Care-Fachkraft. Gall hat den Spätdienst von 12.30 bis 19.30 Uhr mit anschließender Rufbereitschaft gerade beendet. Sie informiert Böhm vom Frühdienst sowie Haarmann über ihre Einsätze. (weiterlesen)