Die Vorstandschaft des Hospiz-Vereins Hilpoltstein-Roth e.V. bedanken sich herzlich für die großzügige Unterstützung.

Spendenübergabe
Michel Descombes, Bärbel Meißner, Peter Joecken m. Ehefrau Gabi Joecken; Agathe Meixner

Sie sind Freunde, nennen sich „Clowns und Helden“ und hatten sich zum 36. Challenge in Roth eine Menge vorgenommen. Der „Held“ Triathlet Peter Joecken startete in diesem Jahr zum 25. Mal in Roth und der französische Laufclown Michel Descombes, früher selbst Marathonläufer, feuert seit über 10 Jahren die Athleten auf der oft so einsamen Radstrecke an.

Aber dieses Mal ging es nicht um Bestzeiten des 65-jährigen routinierten Triathleten Joecken und um das Animationsprogramm seines Freundes, sondern um die von den beiden initiierte Charityaktion zugunsten des Hospiz-Vereins Hilpoltstein-Roth e.V.

So haben die beiden Freunde in Roth nicht nur wieder ein phantastisches Triathlon-Wochenende erlebt, sondern konnten dem Hospiz-Verein durch den erfolgreichen Verkauf der handbemalten Triathlon-Maskottchen einen Scheck über 5000 Euro überreichen. Wie recht hatte doch eine Besucherin des Verkaufsstandes auf der Expo, als sie die liebevoll bemalten Schutzengelchen mit „Steinchen die es in sich haben“, bezeichnete.

Der erfolgreiche Triathlet Joecken (er finishte beim letzten Ironman in Lanzarote in seiner Altersklasse mit Bestzeit) nannte es seine Herzensangelegenheit die Rother Hospizarbeit zu unterstützen. Die Mission des inzwischen über Europas Grenzen hinaus bekannten Clowns Descombes besteht nach wie vor darin, ärmeren Menschen und sozialen Initiativen mit seinem Engagement zu helfen.

Während die meisten Athleten sich auf das Rennen vorbereiteten und sich Ruhe gönnten, standen die Initiatoren der Aktion bei einer „Bullenhitze“ am Infostand, führten Gespräche und verkauften ihre Maskottchen.
Auf die Frage, was sie antreibt, sich in Roth sozial zu engagieren, erklärte Joecken, dass sie über all die Jahre in Roth sehr viel Gastfreundschaft, Hilfe und Unterstützung empfangen hätten. „Anlässlich meines Silberjubiläums (25. Start), geben wir in diesem Jahr den Rothern etwas von all dem zurück und sagen: Danke“.

„Die Strandkiesel wurden auf der Insel Kreta gesammelt und dort von einer Freundin in mühevoller Kleinarbeit bemalt“, erzählte Joecken.  Ein weiterer Teil der Glücksbringer wurde von Descombes auf Gran Canaria selbst gestaltet. „Unser Ziel war es, durch die Schutzengelaktion für die ehrenamtliche Arbeit an Sterbenden und deren Angehörige mehrere Tausend Euro einzunehmen“.

Agathe Meixner, die 1. Vorsitzende des Roth-Hilpoltsteiner Hospizvereins und der Koordinator des Rother Hospizdienstes Dieter Steger bedankten sich herzlich für die großzügige Geste und wünschten beiden alles Gute.

Guntram Rudolph