Presse

25 Jahre Hospizarbeit im Landkreis Roth

Ein Vierteljahrhundert ist es her, dass der „Hospizverein Landkreis Roth“ in Hilpoltstein  gegründet wurde (damals noch unter dem Namen „Hospizverein Hilpoltstein-Roth“).

Nun, nach 25 Jahren, feierte der Verein sein langjähriges Bestehen, sein stetiges Wachstum und den Ausbau der Palliativarbeit im Landkreis Roth und hatte dazu sämtliche Personen und Institutionen eingeladen, die eine wichtige Rolle auf diesem langen Weg spielten und noch spielen.

Zeitzeugen berichten

So wurden während des Festaktes „Zeitzeugen“ interviewt, die für wesentliche Veränderungen und Neuanfänge in der Geschichte des Vereins standen:

Ingrid Gerstner berichtete über die Gründung des Vereins und die einfachen Verhältnisse in den Anfangsjahren des Vereins.

Theresia Heim schilderte, wie die Trauerarbeit begonnen und ausgebaut wurde. Sie war auch viele Jahre maßgeblich an der Ausbildung von Hospizbegleitern beteiligt (und ist es bis heute).

Anni Stafflinger als „Gute Seele“ der Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter erzählte von ihren Erlebnissen bei Begleitungen.

Dr. Stefan Barthel hatte vor über 15 Jahren die Palliativstation in der Kreisklinik gegründet und den Hospizverein von Anfang an mit integriert.

Brigitte Burkert berichtete über die Entstehung des Trauercafés und ihre Arbeit als Hospizbegleiterin auf der Palliativstation.

Agathe Meixner schilderte die Herausforderungen während ihrer fast zehn Jahren Vorstandsarbeit und über die Umbrüche in den vergangenen Jahren.

Dieter Steger, erster hauptamtlicher Angestellter seit Bestehen des Vereins, berichtete über seine Aufgaben als „Koordinator“ in der Organisation des Hospizbüros und in der Begleitung der Ehrenamtlichen.

Große Wertschätzung durch die Politik

Neben vielen Mitgliedern des Hospizvereins (teils Gründungsmitgliedern), waren fast alle ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter anwesend, sowie eine Vielzahl von Kooperationspartnern, sei es aus der Kreisklinik, der SAPV, vielen Altenheimen und Einrichtungen der Behindertenhilfe, oder der evangelischen und katholischen Kirche. Einige benachbarte oder befreundete Hospizvereine machten ebenfalls ihre Aufwartung und freuten sich mit ihren „KollegInnen“ über das Jubiläum.

Außer dem Landrat zeigten ein dutzend Bürgermeister der Kommunen des Landkreises ihre Verbundenheit und Wertschätzung für die wichtige Arbeit des Hospizvereins und überbrachten Glückwünsche und Geschenke. Dr. Roland Handke, Vorsitzender des großen Hospizvereins in der Region Fürth und Vorstandsmitglied des Dachverbandes grüßte im Namen des BHPV und wagte für alle unter dem Titel „Hospizarbeit 3.0“ einen Ausblick in die Zukunft.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von sechs Musikerinnen und Musikern der „Lehrerhausmusik“ rund um die Ehepaare Raumberger und Barthel. Vor und nach dem Festakt gab es viel Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche und zur Verköstigung eines schmackhaften Buffets.